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Alpines Sicherheits- und Informationszentrum
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Die folgenden Artikel stammen aus dem ersten Geschäftsjahr. Die Artikel des aktuellen Geschäftsjahres finden Sie im öffentlichen Archiv.


Bedarfsanalyse FHS "Alpine Sicherheit"
Landesausstellung 2003 in Galtür
Konzeptvorstellung Alpinarium 10.07.2001

Mike Wiegele Helicopter Skiing
Feuerwehrübung Dorfbahn Serfaus 22.06.2001
Seminar Leitender Notarzt Schladming 02.06.2001

Landecker Initiativen "Alpine Sicherheit":
   Alpinarium
   Fachhochschulstudiengang
   ASI-Tirol

Plattform Sicherheitsmanagement Ski-WM 2001
alpS - Kompetenzzentrum für Naturgefahrenmanagement
Sturmschäden - Hangrutschungen
Projektgruppe Outdoor


Archiv / Recht

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ASI-Tirol
Alpines Sicherheits- und Informationszentrum
Lantech, Bruggfeldstr. 5
A-6500 Landeck


Sondierkette:
(c) ASI-Tirol / Toni Zangerl
(c) ASI-Tirol / Toni Zangerl

Lawinensuchhund:
(c) ASI-Tirol / Toni Zangerl
(c) ASI-Tirol / Toni Zangerl

FH-Studiengang
"Alpine Sicherheit"
in Landeck
Am Freitag, den 27. Juli wurde in Landeck im Rahmen einer Landespressekonferenz die Bedarfs-, Kohärenz- und Akzeptanzanalyse für den geplanten FH-Studiengang "Alpine Sicherheit" präsentiert.

Die Ergebnisse präsentierte Mag. Manfred Prantner, der gemeinsam mit DI Georg Walter und Mag. Ferdinand Flir aktiv für diesen Studiengang arbeitet. Die Analyse wurde vom Förderverein Lantech in Auftrag gegeben und vom Land Tirol zu 80% mitfinanziert. Auf dem Bild v.l.n.r.: LH-Stv. Herbert Prock, Dr. Siegfried Gohm, DI Georg Walter, Bgm Wolfgang Rundl, Dr. Andreas Altmann vom MCI und Mag. Manfred Prantner mit Medienvertretern (nicht am Bild zu sehen HR Bernd Stampfer, Mag. Mario Hillebrand und Mag. Eva Horst).

Einige interessante Aspekte aus der Studie:
"Das Lehrziel des projektierten Fachhochschulstudienganges 'Alpine Sicherheit' in Landeck ist einzigartig im gesamten deutschsprachigen Raum."
"...für 2003 ein StudentInnenpotenzial zwischen 50 und 86 Bewerbern, in den folgenden Jahren steigt diese Zahl auf 63 bis 108."
"Der Schwerpunkt des Arbeitsmarktes für die zukünftigen AbsolvenInnen [...] liegt in den Branchen Bauwesen, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, Realitätenwesen und Unternehmensdienstleistungen sowie Öffentliche Verwaltung [...] und Architektur- und Ingenieursbüros."
Akzeptanz des Standorts Landeck: Bei einer Befragung von potenziellen BewerberInnen nannten 22% Landeck, 18% Innsbruck und 7% Kufstein als favorisierten Standort. Befragte Experten nannten eine alpine Region als Standort und "Übungsraum" wichtig.


FHS Konzeptpräsentation.
Landesausstellung 2003 in Galtür Bei ihrem Treffen am 10. Juli in Bozen haben die Kulturreferenten der Landesregierungen Tirols, Südtirols und des Trentino, die Landesräte Günther Platter, Dr. Bruno Hosp, Dr. Luigi Cigolla und Dr. Claudio Molinari eine Grundsatzvereinbarung über die gemeinsamen Landesausstellungen getroffen.
Die Tiroler Landesausstellung 2003 wird an zwei Orten in Nordtirol stattfinden: Im neu errichteten Alpinarium Galtür und an einem noch zu definierenden Standort im Großraum Innsbruck. "Die Zukunft der Natur" thematisiert das Verhältnis des Menschen zu seiner eigenen und zur äußeren Natur. An der Finanzierung werden sich neben dem Veranstaltungsland Tirol auch das Trentino und Südtirol mit jeweils 20% beteiligen.
[ www.alpinarium.at ]
[ Land Tirol - Abteilung Öffentlichkeitsarbeit ]

Alpinarium (c) Tvb Galtür
Alpinarium Galtür
Alpinarium Galtür -
Konzeptvorstellung
10.07.2001
Das Alpinarium in Galtür thematisiert die Lebensgemeinschaft Mensch und Berg. Das Alpinarium ist eng verknüpft mit dem Standort Galtür, seiner Umgebung, seiner Geschichte und seinen Bewohnern.
In einem Informationsabend wurde Konzept des Alpinariums der Öffentlichkeit vorgestellt.

Galtür und das Alpinarium
Um die Realisierung des Alpinarium als sensibles Dokumentationszentrum über den Lebens- und Kulturraum hochalpiner Regionen haben sich die Einwohner Galtürs zwei Jahre intensiv bemüht. Bürgermeister Anton Mattle, Alpinarium-Geschäftsführer Manfred Lorenz und TVB-GF Gerhard Walter sind von der Qualität der Umsetzung begeistert und freuen sich gemeinsam über einen langfristigen Galtürer Beitrag zum "Jahr der Berge 2002".

Manfred Lorenz: "Die Idee und das Konzept für das Alpinarium entstanden in Galtür im Gespräch mit unserem Raumplaner und Architekten Friedrich Falch und in der Diskussion mit Experten in Tirol, aus ganz Österreich und den benachbarten Regionen."

Alpinarium - Das Bauwerk
Der Damm, in den das Alpinarium, ein Sicherheitszentrum und eine Tiefgarage integriert sind, folgt dem Lauf der Silvretta Bundesstraße. An der Rückseite wurde eine Outdoor-Kletterwand errichtet. Im Erdgeschoß verfügt das Alpinarium über Ausstellungsflächen sowie eine Indoor-Kletterwand. Im Obergeschoß sind ein Kaffeehaus sowie Seminarräume, ein Hörsaal, ein Business Center, eine Terasse und eine Mediathek geplant.
Kontakt: Arch. DI Friedrich Falch [ www.falch.at ]

3e exhibition entertainment event GbR und das Alpinarium Galtür
Die Inhalte der Ausstellung entwickelte der Zusammenenschluss 3e aus Hannover: die Museums- und Ausstellungsspezialisten Stefan Iglhaut und Martin Roth, gemeinsam mit dem Architekten Fred-M. Dillenberger, der auch die Entwicklung des technischen und organisatorischen Konzepts unterstützt. Ihre Referenz ist u.a. der Themenpark der EXPO 2000.

Geplanter Start ist das Internationale Jahr der Berge 2002, in dem das Alpinarium mit ersten Akzenten im Bereich Ausstellung und Veranstaltungen auf sich aufmerksam machen wird. Die anwesenden Landesvertreter LH Wendelin Weingartner und LR Günther Platter versprachen dazu beizutragen, dass diese ehrgeizigen Ziele erreicht und die noch im Rohbau stehenden Räumlichkeiten mit Leben erfüllt werden können.
[ www.alpinarium.at ]
[ www.galtuer.com ]

Alpinarium - Das Bauwerk (c) ASI-Tirol
Alpinarium - Das Bauwerk

Alpinarium - Das Konzept (c) ASI-Tirol
Alpinarium - Die Ausstellung

Alpinarium - Die Personen (c) ASI-Tirol
Alpinarium - Die Proponenten
LR G. Platter, DI F. Falch, LH W. Weingartner, 3e (F. Dillenberger, St. Iglhaut, M. Roth), G.Walter, GF M. Lorenz, Bgm. A. Mattle
Mike Wiegele Helicopter Skiing In den Cariboo- und Monashee-Bergen in Blue River in Canada wird seit 30 Jahren vom gebürtigen Österreicher - Mike Wiegele - das Helicopterschifahren überaus erfolgreich angeboten. Mit dem ultimativen Schilift, dem Hubschrauber, gelangt man in in das 3000 Quadratmeilen große Schigebiet und kann die unberührten Tiefschneehänge unter qualifizierter Führung genießen.
Den Sicherheitsvorkehrungen wird oberste Priorität eingeräumt. Neben der Erstellung von Schneeprofilen, meteorologischen Informationen, Sicherheitsbesprechungen und Sicherheitstrainings mit dem Hubschrauber wird auch intensive Lawinenforschung gemeinsam mit der Universität Calgary und der kanadischen Regierung betrieben. Im Bemühen im Bereich der Sicherheit immer auf dem neuesten Stand zu sein haben Mike Wiegele und der Europamanager - Manfred Agerer - dem GF des ASI einen Besuch abgestattet und gegenseitige Erfahrungen ausgetauscht. Während das Intranet für Lawinenkomissionen und die Bergemethoden mittels Hubschrauber bei den Gästen auf besonderes Interesse stieß, konnte Mike Wiegele ein interessantes Prognosemodell im Bereich möglicher Lawinenauslösung vorstellen. Die Zusammenarbeit und der gegenseitige Informationsaustausch wird zukünftig intensiviert werden.
Link: www.wiegele.com

(c) Asit tirol Mike Wiegele u Manfred Agerer

(c) asi-tirol  Manfred Agerer - Mike Wiegele
Feuerwehrübung
in Serfaus am
22. Juni 2001
Nach der Katastrophe von Kaprun wurden auch die Sicherheitsauflagen der Dorfbahn von Serfaus überprüft und dies ergab, dass alle Vorschreibungen und Auflagen erfüllt waren. Aufgrund des Seilbahnunglücks wurden von der Behörde ergänzende Auflagen und Vorschreibungen mit Schwerpunkt Brandschutz erteilt.

Eine Größübung mit zehn Feuerwehren und 151 Mann übten am 22.06.01 den Ernstfall. An der Übung nahmen auch das Rote Kreuz, die Bergrettung, Gendarmerie und das ASI teil. Übungsannahme war ein Brand in der Dorfbahn mit starker Rauchentwicklung.

Die Aufgabe von ASI-Tirol bestand in der Bedienung des Einsatzinformationssystems (paßwortgeschützt), diese Internetplattform ermöglicht es, dass alle beteiligten Rettungsorganisation am gleichen Informationsstand sind. Die jeweiligen Lagemeldungen wurde von der Einsatzleitung der Feuerwehr und Rettung in das System gestellt.

Skizze Lage Serfaus (c) TVB Serfaus/ASI-Tirol
Orthophoto Ereignis Dorfbahn Serfaus (c) tiris/ASI-Tirol

Beteiligte Einsatzorganisationen:
Freiwillige Feuerwehren Serfaus, Fiss, Ladis, Landeck, Prutz, Ried, Tösens, Pfunds, Spiss, Nauders
Bergrettung, Rotes Kreuz, Gendarmerie, Seilbahnbedienstete, Notärzte
ASI-Tirol: Einsatzinformationssystem ESIS

Übungsannahme der betroffene Personen:
Gesamtzahl: 32 Personen
Geborgene Personen: 32 Personen in SanHist versorgt
Schwerverletzte: 5
Leicht verletzte: 4
Unverletzt: 23

(Quelle: Einsatzleitung Feuerwehr, Gemeinde Serfaus, Rotes Kreuz)

Übungsende: 21.30 Uhr

Schminken der Verletzten (c) ASI-Tirol
Technische Daten der Dorfbahn Serfaus Bauherr und Betreiber: Seilbahn Komperdell GesmbH
Seehöhe Station Seilbahn 1440 m
Seehöhe Station Kirche 1423 m
max. Höhendifferenz 20,10 m
max. Neigung 5,35%
Fahrbahnlänge 1280 m
Zugseildurchmesser 29 mm
Bruchlast 608 KN
Anzahl Seilrollen 426
Dauer eines Fahrzyklusses 10,8 min
Anzahl Fahrzeuge 2
Gesamte Länge des Wagenzuges (2 Wagen) 29190 mm
Gesamte Länge eines Wagens 14580 mm
Gesamte Breite des Wagens 2210 mm
Gesamte Höhe des Wagens 3160 mm
Eigengewicht eines Wagenzuges 14800 kg
Nutzlast 270 Personen oder 21600 kg
Gesamtgewicht 36400 kg
Förderleistung 1500 Personen/Stunde
Schaltung, Steuerung: Thyristorgesteuerter Gleichstrommotor mit freiprogrammierbarer Steuerung
Antriebsspitzenleistung 950 kW
Antriebsdauerleistung 580 kW
Fahrbetrieb:
führerloser Betrieb der Fahrzeuge, zentrale Überwachung mittels Monitoren über besetzten Führerstand bei der Antriebsstation
Luftkissen: 3 Radialgebläse pro Fahrzeug, davon eines Stand-by
Luftmenge: 0,25 m3/sec
Luftaustrittsgeschwindigkeit unter dem Fahrzeug 0,5 bar
Inbetriebnahme 14.12.1985
Projekt und Bauleitung:
 Ingenieurgemeinschaft Lässer-Feizlmayr, Innsbruck
Maschinenbau- und elektrotechnnischer Gesamtauftrag:
 Freissler-Otis, Wien
Lieferung und Montage des seilbahntechnischen Teils:
  Waagner-Biro, Wien
Elektrische Antriebssteuerung und Fernüberwachungsanlage:
 Siemens AG Österreich, NL Innsbruck
Wagenzug Swoboda, Oberweis

(c) ASI-Tirol / Seilbahn Serfaus
Wagenansicht

(c) ASI-Tirol / Seilbahn Serfaus
Notausstieg
Seminar:
Leitender Notarzt
30. Mai bis 02.Juni 2001 in Schladming
ASI-Tirol wurde eingeladen, im Rahmen der Ausbildung zum Leitenden Notarzt (LNA) in Schladming die Erfahrungen mit dem Einsatz des Mediums Internet zu präsentieren, insbesonders mit dem eingesetzten Einsatzinformationssystem "ESIS".

Weitere Tiroler Referenten waren BH Dr. Erwin Koler ("Behördliches Krisenmanagement), Dr. Alois Schranz ("Der LNA in der Einsatzleitung") und BH Dr. Herbert Hauser ("Internetinformation der BH Ibk-Land beim Air&Style 2000"). Besonders interessant war der Erfahrungsaustausch mit den Schweizer Teilnehmern.

Veranstaltet wurde der Ausbildungskurs von der Arbeitsgemeinschaft für Notfallmedizin (AGN) in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer Steiermark, der Steiermärkischen Landesregierung und der Österreichischen Gesellschaft für Notfall- und Katastrophenmedizin.

Links:
Arbeitsgemeinschaft für Notfallmedizin
Riskmanagement Consulting Bruno Hersche
BH Landeck
BH Innsbruck-Land
Savemed


Bruno Hersche und Bernd Mayer (c) ASI-Tirol
MR Dr. Bernd Mayer und
DI ETH SIA Bruno Hersche

BH Dr. Herbert Hauser (c) ASI-Tirol
Landecker Initiativen -
Alpine Sicherheit
Im Bezirk Landeck gibt es mehrere Initiativen im Themenbereich "Alpine Sicherheit - Alpiner Lebensraum". Neben dem Alpinen Sicherheits- und Informationszentrum ASI-Tirol entsteht in Galtür das Alpinarium, und in Landeck gibt es eine Initiative für einen Fachhochschulstudiengang Alpine Sicherheit.
Nach einer Zusage von BM Molterer soll auch die Stabsstelle für Lawinensimulation und Naturraumgefahrendokumentation des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) ins Lantech Innovationszentrum übersiedeln.
Alle diese Initiativen ergänzen einander sinnvoll im Dreieck
"Ausbildung - Umsetzung -Forschung".

AUF - Ausbildung-Umsetzung-Forschung
AUF-wärtsentwicklung durch Verwirklichung des Dreieckes aus Ausbildung-Umsetzung-Forschung
Alpinarium
Das Alpinarium in Galtür thematisiert die Lebensgemeinschaft Mensch und Berg. Das Alpinarium ist eng verknüpft mit dem Standort Galtür, seiner Umgebung, seiner Geschichte und seinen Bewohnern.

Eine Themenwelt, die sich in den Räumlichkeiten des Alpinarium in Form von Ausstellungen und Präsentationen sowie in der freien Natur im Rahmen von Themenpfaden widerspiegelt, ist im Entstehen. Der alpine Lebensraum soll in all seinen Formen präsentiert, brennende Zukunftsfragen diskutiert und bearbeitet werden.

Dazu wird die Akademie einen wertvollen Beitrag leisten. Sie dient dazu, Wissen zu bündeln und zu vermitteln. Eine Mediathek, vernetzte Kommunikation und Veranstaltungen wie Seminare, Tagungen und Fachsymposien werden dazu geplant.

Im Bauwerk des Lawinendamms, in den das Alpinarium integriert ist, sind im Obergeschoß ein Kaffeehaus sowie Seminarräume, ein Hörsaal, ein Business Center, eine Terasse und eine Mediathek geplant.

Geplanter Start ist da Internationale Jahr der Berge 2002, in dem das Alpinarium mit ersten Akzenten im Bereich Ausstellung und Veranstaltungen auf sich aufmerksam machen wird.
[ www.alpinarium.at]
Alpinarium
Fachhochschulstudiengang Alpine Sicherheit
In zukunftsorientierter Sichtweise kann festgestellt werden, dass es für eine nachhaltige touristische Entwicklung der Region Landeck notwendig ist, die verkehrs- und sicherheitstechnischen Probleme, die durch die alpinen Lage bedingt sind, auch als Entwicklungschancen zu sehen. Das Überbrücken der Spannung zwischen leichter und sicherer Erreichbarkeit auch entlegener Regionen bei gleichzeitiger Erhaltung der Lebensqualität und das Überbrücken der Spannung zwischen Integration in den internationalen Verkehrszusammenhang und den möglichen enormen Schäden durch den Transit sind Themen, wo der Bezirk Landeck einmaliges Know-how anbietet.

Der Fachhochschulstudiengang für angewandte alpine Sicherheit soll dazu dienen, Führungskräfte und Techniker auszubilden, die genau diesen Anforderungen im alpinen Technologiebereich gewachsen sind. Es gilt also, Probleme, welche für die Region dringend sind als Technologie-Nischen zu thematisieren, d.h. die Technologien, die für die Lösung dieser Probleme notwendig sind, als Tiroler Spezifika so explizit zu machen, dass sie international vermarktet werden können.

Neben der wissenschaftlichen Basis soll den Studenten dabei eine kontinuierlich über vier Jahre andauernde, praxisorientierte und berufsbezogene Ausbildung vermittelt werden. Dieser Praxisbezug soll durch die direkte Zusammenarbeit mit dem ASI (Alpines Sicherheits- und Informationszentrum) und dem Alpinarium in Galtür geschaffen werden.

Der Fachhochschul-Studiengang umfasst, einschließlich des Berufspraktikums, der Diplomarbeit und der das Studium abschließenden Prüfungen, 8 Semester Regelstudienzeit. Im ersten Jahr wird Grundwissen vermittelt. Im weiten Studienjahr liegt der Schwerpunkt auf Technologie und im dritten Studienjahr werden zusätzlich Management-Aspekte gelehrt und geübt. Die Ausbildung wird mit einem Berufspraktikum und einer Diplomarbeit abgeschlossen.
[www.lantech.at]


FH Alpine Sicherheit




Mag. Manfred Prantner, Mag. Ferdinand Flir, DI Georg Walter
Mag. Manfred Prantner (Geschäftsführer des Innovationszentrums Lantech)
Mag. Ferdinand Flir (Geschäftsführer der Wirtschaftskammer Landeck)
DI Georg Walter (Leiter des Bundesvermessungsamtes Landeck)
Alpines Sicherheits- und Informationszentrum (ASI-Tirol)
ASI-Tirol ist eine Servicestelle und Plattform für sicherheitsrelevante Informationen aus allen alpinen Bereichen.
Koordinierte Zusammenarbeit von Experten im alpinen Sicherheitsmanagement
Informationen sammeln, aufbereiten, verteilen
Neueste Mittel der Telekommunikation
Schnittstelle zu Medien und Presse

Im oben illustrierten Dreieck Ausbildung - Umsetzung - Forschung ist das ASI-Tirol im Bereich Anwendung/Umsetzung positioniert. In unserer Projektarbeit werden gemeinsam mit den lokalen Experten anwendergerechte Lösungen wie das Einsatzinformationssystem ESIS oder das Intranet für Lawinenkommissionen entwickelt.
[ www.alpinesicherheit.com ]

ASI-Tirol


Einsatzinformationssystem ESIS
Einsatzinformationssystem ESIS
alpS - Kompetenzzentrum für Naturgefahren-management Die Tiroler Zukunftsstiftung hat am 20. und 21. April 2001 eine Tagung in Galtür organisiert mit dem Ziel die Partner des geplanten K plus Kompetenzzentrums "alpS - Zentrum für Naturgefahrenmanagement " zu formieren. Die Tagung fand im Saal "Silvretta" im neuen Sport- und Kulturzentrum statt. ASI-Tirol konnte in den geschaffenenen Arbeitsgruppen gerade im Bereich Risikomanagement und Risikokommunikation neue Strategien aufzeigen.
k-plus Tagung in Galtür

Sturmschäden
Hangrutschungen

Der orkanartige Sturm im August 2000 hat massive Waldschäden im Bezirk Landeck hervorgerufen. Durch die verletzte Grasnarbe und die massiven Windwürfe kommt es vermehrt zum Eindringen von Fremdwasser. Durch das Schmelzwasser und die Regenfälle der vergangene Tage kommt es nunmehr zu Hangrutschungen, wie oberhalb der Westbahnstrecke der ÖBB zwischen Landeck und und Pians. Die Aufgabe von ASI-Tirol beschränkt sich auf die Information der zuständigen Stellen.
(c) ASI-Tirol
Outdoor-Projektgruppe
(c) ASI-Tirol
Artikel aus dem Frühjahr 2001:
In den Skigebieten des Bezirkes gibt es noch ausgezeichnete Schnee- und Pistenverhältnisse, täglich kommt etwas Neuschnee dazu. Ungeachtet dessen haben bereits die ersten Kajakfahrer die Region Tiroler Oberland aufgesucht und am Palmsonntag die Sanna befahren. ASI-Tirol hat gemeinsam mit den lokalen Raftingunternehmen und der Wasserrettung Landeck eine Projektgruppe formiert, mit dem Ziel sicherheitsrelevante Informationen auf einer "Outdoorplattform" zu bündeln. Die Gruppe traf sich erstmals am 11.04.2001 im Lantech-Innovationszentrum zu einer Vorbersprechung über die geplanten Aktivitäten.
Gerade für den Bereich Rafting, Canyoning und Kajak ist eine Informationsplattform von großem Nutzen.
(c) ASI-Tirol

(c) ASI-Tirol
Plattform Sicherheitsmanagement
Ski-WM 2001 St. Anton

Die Bezirkshauptmannschaft Landeck hat unter www.alpinesicherheit.com/skiwm sicherheitsrelevante Informationen für die Alpine Ski-WM 2001 in St. Anton am Arlberg zur Verfügung gestellt.
[mehr...]

Dieses innovative Projekt wurde erstmals bei der Ski-WM eingesetzt. Das nunmehr erprobte Konzept wird nun in den ASI-Tirol-Projekten (zB für die Lawinenkommissionen im Bezirk Landeck) eingesetzt werden.
Projektbeschreibung


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