ASI-Tirol / Archiv ASI-Tirol
Öffentliches Archiv 2002

ASI-Tirol Logo
Übersicht

Inhaltsübersicht

Die Bezirkshauptmannschaften Landeck und Innsbruck arbeiten mit ESIS
Generalversammlung des Int. Bergführerverbands IVBV im Alpinarium in Galtür
SULIS - Straßen.Schnee.Lawinen.info
Snowboard Opening im Kaunertal
Forum Alpinum in Alpbach
Gedenkfeier für Absturzopfer am Dawin
Body Safe - Neues Sicherheitssystem für Wildwassersportler
Tirol-Tag beim Forum Alpbach
Schutzhüttenverzeichnis des ÖAV
Hänge- und Paragleiterunfälle 2001
Landesausstellung 2005 im Alpinarium Galtür und im Salzlager Hall
ASI - Tirol gewinnt den Arge-Alp-Preis 2002
Workshop "IKI-West" am 02.07. in Landeck
Gerneralversammlung von ASI - Tirol
Die Bergrettung Landeck übt in der Kronburgschlucht
Österreichische Alpingendarmerie feiert ihren 50er
Österreichischer Kongress für Krankenhausmanagement
Hochseilgarten - High Rope Course
"Interkantonales Frühwarn- und Kriseninformationssystem" - IFKIS-MIS
Canyoning
Touren- und Frühjahrsskilauf / UV-Strahlung / Sonnenbrand
Landecker Europatage zum Thema "Wasser"
Besuch im Lantech
Gipfelbuch
AHORN 2002 Tagung bei der AVT in Imst
Die Produkte von ASI- Tirol
Erkenntnisse zu Werner Munter aus der Sicht der Alpingendarmerie
LVS-Geräte - Lawinenverschüttetensuchgeräte
SLF nutzt Technologie von ASI- Tirol


ASI-Tirol
Alpines Sicherheits- und Informationszentrum
Lantech, Bruggfeldstr. 5
A-6500 Landeck


Archiv für Mitglieder
Das Intranet für Mitglieder wird laufend mit weiteren Informationen gefüllt. Unter anderem sind folgende Informationen im Intranet:

Flussführer Tiroler Oberland
Gefahrenkatalog Tiroler Canyoningschluchten
Canyoning Bildergalerie
Lawinenereignisse im Bezirk Landeck der Wintersaison 1999/2000 und 2000/2001
360° Panoramabild Landecker Talkessel
Poster "Outdoorsport im Tiroler Oberland"
Wetterdaten der ZAMG
Unterstützen Sie die Arbeit des
ASI-Tirol und werden Sie Mitglied!


 News

Die BH Landeck und BH Innsbruck-Land arbeiten mit ESIS
Bezirkshauptmannschaft Landeck übt Handling eines Krisenszenarios mit ESIS Tirol,
Air&Style Sicherheitsmanagement mit ESIS Tirol


Im Krisenwinter 1999 bewährte sich die Kaserne Landeck als Standort für die Einsatzleitung. Die Infrastruktur wie Räumlichkeiten, Telefonanschlüsse, Internet-Connectivity, etc. wurde dort mittlerweile aufgerüstet. Am Montag, den 16. Dezember testete die Bezirkshauptmannschaft Landeck einen Vormittag lang, wie schnell die Bezirkseinsatzleitung in der Kaserne und die Krisenkommunikation mit den Gemeinden der Region aufgebaut werden kann. Dieser Informationsaustausch wurde am neuen von ASI-Tirol entwickelten Intranet ESIS Tirol abgewickelt.
Teilgenommen haben folgende Organisationen: Bezirkshauptmannschaft, Bundesheer, Gendarmerie, Landeswarnzentrale, tiris, Rotes Kreuz, Feuerwehr und alle Gemeinden des Bezirks.

Von Freitag, den 13. bis Sonntag, den 14.12. verwendete auch die Einsatzleitung der BH Innsbruck-Land ESIS Tirol erfolgreich für das Sicherheitsmanagement für Air & Style in Seefeld.

ESIS Tirol


ESIS Tirol im Einsatz
BH Landeck Einsatzleitung unter dem Vorsitz von Dr. Erwin Koler


Air & Style 2002


 News

Internationaler Bergführerverband IVBV
Generalversammlung der IVBV im Alpinarium in Galtür

Am 22. und 23. November fand in Galtür die Generalversammlung der Internationalen Vereinigung der Bergführerverbände IVBV statt.

Im Mittelpunkt der Generalversammlung standen Themen wie Canyoning, Höhenbergsteigen, Alpinunfälle und Klimawandel in den Bergen. Außerdem wurde www.gipfelbuch.at vorgestellt - die Tourenplattform des Tiroler und Österreichischen Bergführerverbands, die von ASI-Tirol umgesetzt wurde. Die Teilnehmer aus den Alpenländern (Südtirol/Italien, Deutschland, Schweiz, Frankreich) zeigten großes Interesse an einer alpenweiten Zusammenarbeit beim Gipfelbuch-Informationsaustausch.

www.gipfelbuch.at - Gipfelbuch
www.bergfuehrer.at - Neue Homepage des österreichischen Bergführerverbands


 News

SULIS - Straßen.Schnee.Lawinen.info
Informationen im schnellen Überblick

Der Winter kommt näher - nach dem Snowboard Opening am Kaunertaler Gletscher fand am vergangenen Wochenende (26./27. Oktober) das erste FIS Weltcuprennen in Sölden statt.

Auf der ASI-Tirol Winterplattform "SULIS" sind alle relevanten Infos auf einen Blick:
unter anderem Verkehrsinfos, Niederschlag, Wind, Wetterstationsdaten und Webcams.
www.alpinesicherheit.com/sulis

Weltcupauftakt Sölden (c)ASI-Tirol
Weltcupauftakt in Sölden


 News

Snowboard Opening im Kaunertal
Am Wochenende traf sich die Snowboarder-Szene am Gletscher

Von 18. bis 20. Oktober 2002 war es wieder so weit: die Snowboardszene pilgerte ins Kaunertal, um den Beginn der neuen Saison zu zelebrieren. Seit 17 Jahren trifft man sich beim Snowboarder Opening im Kaunertal, um sich dort wieder an Gerät, Schnee und Partys zu gewöhnen.
www.kaunertal-opening.at
www.gletscher.at


Gletscherskigebiet (c)ASI-Tirol
ZoomGletscherschigebiet


 News

Forum Alpinum in Alpbach
ASI-Tirol nahm am Workshop "Risiko" teil

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften, das österreichische Nationalkomitee Alpenforschung und das Institut für Zoologie und Limnologie der Universität Innsbruck mit Prof. Roland Psenner organisierten das heurige Forum Alpinum in Alpbach zum Thema "Die Natur der Alpen". Im Jahr der Berge 2002 wird über den Zustand der Natur, unsere Wahrnehmung, die Naturnutzung und den Naturschutz diskutiert.

ASI-Tirol beteiligte sich am Donnerstag an einem Workshop über Naturgefahren, geleitet von Philippe Schoeneich aus Grenoble.
Dabei wurde über folgende Themen diskutiert:
Die Naturgefahrenproblematik aus dem Standpunkt von Touristenbehörden, Touristen,    Zweitbewohnern
Beispiele der Integration von Naturgefahren in das touristische Bild oder
   in das touristische Angebot
Fördern einer neuen Risikokultur
www.forumalpinum.org

Congress Alpbach
Congress Alpbach


 

Dawin
Gedenkfeier für Absturzopfer am Dawin

Der Hubschrauber vom Typ "Lama" hatte am 19.Oktober 2001 gerade seinen letzten Transportflug für die Errichtung einer Wetterstation im Gipfelbereich der Dawinspitze (Strengen/Grins) in den Lechtaler Alpen erledigt und wollte die Arbeiter der Wildbach- und Lawinenverbauung und den Flughelfer ins Tal fliegen. Beim Abheben im Gipfelbereich blieb die Maschine mit einer Kufe hängen und stürzte ab. Während der Pilot und ein Arbeiter den Absturz überlebten, konnten der Flughelfer und Co-Pilot M. Schatz und A. Gstein nur noch tot geborgen werden. Für die Absturzopfer wurde am 22. September 2002 eine Gedenkmesse in Dawin abgehalten.

Die Wetterstation liefert vor allem sicherheitsrelevante Informationen über Niederschlagsmengen, Temperaturverläufe und Winddaten aus dem Bereich der Lechtaler Alpen. Angehörige und Vertreter zahlreicher Institutionen nahmen an der Gedenkfeier für jene zwei Personen teil, die für den Bau einer Sicherheitseinrichtung ihr Leben lassen mussten.

Wetterstation (oben), Gedenkmesse (unten)
Neue Wetterstation (oben),
Gedenkmesse für die Opfer des Hubschrauberabsturzes


 

Body Safe
Neues Sicherheitssystem für Wildwassersportler

Die Firma Prijon hat eine Kombination aus Schwimmweste und Schrittgurt entwickelt. Damit wird verhindert, dass einem bewusstlosen Kajaker vom Retter die Schwimmweste über den Kopf gezerrt wird oder der Schultergurt ausreißt.
[mehr...]

Body Safe


 

Europäisches Forum Alpbach
Im kleinen Dorf Alpbach wird im Sommer diskutiert

Beim "Tirol Tag" wurde über die Zukunft des Alpenraums gesprochen. Anlässlich des internationalen Jahres der Berge 2002 referierten unter anderem Reinhold Messner (Bergsteiger und EU-Abgeordneter), Wilhelm Molterer (Landwirtschaftsminister) und Michl Ebner (Südtiroler EU-Abgeordneter) über die Rolle der alpinen Regionen in der EU und die Zukunft der Landwirtschaft.

Am Nachmittag gab es Referate und eine Plenardiskussion mit Christian Smekal (Alpenverein und Uni Innbruck), Roland Psenner (Limnologe und Präsident des Internationalen Wissenschaftlichen Komitees Alpenforschung), Johann Stötter (Professor für Geografie) und Gernold Patzelt (Professor für Hochgebirgsforschung). Dabei ging es um die Klimaerwärmung und die damit verbundenen Folgen wie Gletscherrückgang und Naturgefahren.

Bei den Vorträgen wurde klar, dass sich unsere Region rund um Landeck hervorragend als offener Lehrsaal für den geplanten Fachhochschulstudiengang eignen würde: Die Forscher brachten Beispiele vom Gepatschgletscher, aus dem Rojental, aus Vent und von der Weißseespitze.

R. Messner, M. Ebner
Reinhold Messner und Michl Ebner


 

Schutzhüttenverzeichnis des ÖAV
Nützliche Informationen rund um Schutzhütten

Nutzen Sie die Möglichkeit und informieren Sie sich über Öffnungszeiten, Telefonnummern, Pächter, Schlafplätze oder geografische Daten der einzelnen Schutzhütten, bevor Sie eine Bergtour unternehmen.
Weiters gibt es nützliche Informationen über mögliche Touren, die von einer Hütte aus unternommen werden können.

Schutzhüttenverzeichnis

Schutzhüttenverzeichnis
ÖAV Schutzhüttenverzeichnis


 

Ossi StaudHänge- und Paragleiterunfälle 2001
Eine Analyse von Oswald Staud - Österreichischer Aeroclub

Der 500 m - Absturz eines Paragleiters in den Achensee hat den Flugsport wieder in die Schlagzeilen gebracht: Wie gefährlich ist Paragleiten wirklich?

In einer aufwendigen Arbeit hat Oswald Staud vom Österreichischen Aeroclub die Hänge- und Paragleiterunfälle des Jahres 2001 analysiert und in seiner Arbeit die Entwicklung der Unfallzahlen, die Wetter- und Windverhältnisse, die Unfallursachen und weitere interessante Punkte untersucht.

"Hänge- und Paragleiterunfälle 2001"

Paragleiten
"Hänge- und Paragleiterunfälle"
von Ossi Staud



 

Landesausstellung 2005 im Alpinarium Galtür und im Salzlager Hall
"Die Zukunft der Natur" ist der Arbeitstitel der Landesausstellung Tiroler Landesausstellung 2005 unter Beteiligung von Südtirol und des Trentino

"Wir wollen uns mit der Heimat beschäftigen, mit Fragen, wie sich unser Lebensraum in den nächsten 20 Jahren entwickeln wird. Zur Gestaltung werden wir im Oktober einen Ideenwettbewerb unter Architekten ausschreiben, vielleicht auch unter Einbeziehung der Literatur und des Films", kündigte LR Günther Platter an. Eine Jury soll dann im Jahr 2003 die Vergabe vornehmen, Träger der Landesausstellung ist das Landesmuseum Ferdinandeum.

Galtürs Bürgermeister Anton Mattle: "Nach dem Schicksalsschlag 1999 hat sich nun für uns eine große Chance entwickelt. Wir haben die Natur beinhart erlebt, aber nicht den Glauben an die Zukunft verloren." Bgm Mattle dankte in diesem Zusammenhang der Landesregierung für ihr klares Bekenntnis zum ländlichen Raum. Der Landesbeitrag für das neue Alpinarium unter Geschäftsführer Manfred Lorenz beträgt € 3,633 Mio. LR Platter: "Damit bekommt die Region touristische, wissenschaftliche und kulturelle Impulse."
www.alpinarium.at

Alpinarium
Alpinarium Galtür - Grundriss



 

ASI-Tirol gewinnt den Arge-Alp-Preis 2002
"Ein herausragendes Beispiel neuer Technologie im Alpenraum"

Die Arbeitsgemeinschaft Alpenländer hatte den Arge-Alp-Preis 2002 im Dezember des vergangenen Jahres ausgeschrieben für gelungene Beispiele neuer Technologien, Forschungsnetze und Zusammenarbeit im Alpenraum. Teilnahmeberechtigt waren alle Einwohnerinnen und Einwohner der Arge-Alp-Länder sowie Gemeinden, Schulen, Unternehmen, Verbände und andere Gruppen aus dem Gebiet der Arbeitsgemeinschaft.

Mitglieder der Arge Alp sind die Länder Tirol, Salzburg und Vorarlberg, die Autonomen Provinzen Trient und Bozen-Südtirol, die Region Lombardei, der Freistaat Bayern, das Land Baden-Württemberg und die Kantone Graubünden, Tessin und St.Gallen. Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge wurden in einer ersten Bewertungsrunde von den Jurys der einzelnen Arge-Alp-Länder beurteilt, die ihre Favoriten einem internationalen Gremium von sechs Experten unter Vorsitz von Regierungsrat Peter Schönenberger weiter leiteten. Dieses erkor aus 17 Arbeiten schliesslich das Siegerprojekt.
Über ASI-Tirol
Arge Alp
Pressemitteilung der Arge Alp (.pdf 60 kB)
News des Kanton St. Gallen

Arge Alp Preis 2002
Arge Alp Preisverleihung
Das ASI-Tirol-Team mit LH Weingartner bei der Preisverleihung bei der Arge-Alp-Konferenz in Bad Ragaz (CH)



 

Workshop "IKI-West" am 02.07. in Landeck
Grenzüberschreitender Meinungsaustausch mit Südtirol, Bayern, Graubünden und Vorarlberg in Landeck

IKI ist ein gemeinsames Interreg IIIa GIS-Projekt aller österreichischen Bundesländer und der Provinz Bozen-Südtirol (derzeitige Projektpartner) mit dem Ziel, katastrophenschutzrelevante Informationen länder- und staatsübergreifend in einem passwortgeschützten Bereich durch das Medium Internet-GIS zur Verfügung zu stellen. POIs (Point of Interests) - Feuerwehren, BHs, Krankenhäuser u.a. - sollen auf Bezirks-, Landes- und Staatsebene erfasst und mit Zusatzinformationen versehen werden. Dazu trafen sich Vertreter aus Tirol, Südtirol, Bayern, Vorarlberg und dem Graubünden auf Einladung von BH Koler in Landeck.

Es referierten DI Herbert Biasi als Verantwortlicher des Landes Tirol und die Projektverantwortlichen Mag. Bernd Noggler und Ing. Marcel Innerkofler. Vertreter von ASI-Tirol und des SLF berichteten über die bestehende Zusammenarbeit mit dem Krisenkommunikationssystem ESIS.

IKI Workshop
Workshop im Lantech Seminarraum



 

Generalversammlung von ASI-Tirol
Mittwoch 19. Juni im Lantech

Am 19.Juni 2002 fand um 18 Uhr im Seminarraum des Lantech Innovationszentrums die diesjährige Generalversammlung von ASI-Tirol statt. Team und Vorstand von ASI-Tirol berichteten über das abgelaufenene erfolgreiche zweite Geschäftsjahr und gaben einen Ausblick auf die Zukunft.
Über ASI-Tirol

Hinweis: Mit dem Zeitpunkt der Generalversammlung wurde das Kennwort für das Intranet für Mitglieder umgestellt. ASI-Mitglieder, die nicht bei der Generalversammlung anwesend waren und dort Ihre neue Mitgliedskarte bekommen haben, wird das neue Kennwort per Post oder E-Mail zugesandt.

Generalversammlung 2002
ASI-Tirol Generalversammlung
LA Juen, Schellander, Barbisch



 

Die Bergrettung Landeck übt in der Kronburgschlucht
... und die Landesleitung bekommt in Telfs eine neues Hauptquartier

Am vergangenen Freitag hielt die Bergrettung Landeck in der Kronburgschlucht (an der Gemeindegrenze Zams-Schönwies) eine Übung ab. Geprobt wurde die Bergung einer Canyoninggruppe aus der bis zu 100 m tiefen Schlucht. Unter der Führung von Robert Stenico übten die Mitglieder der Ortsgruppe die Anwendung von neuen Bergemethoden: Der Mannschaftsseilzug kann mit Einfach- oder Doppelseil gebaut werden.

In Telfs wurde mit einem Tag der offenen Tür die Eröffnung der neuen Zentrale der Tiroler Bergrettung auf dem Gelände der Feuerwehrschule und zukünftigen Landeswarnzentrale gefeiert. Neben Büroräumen, einem Archiv und einem Sitzungsraum verfügt die Bergrettung erstmals über ein zentrales Lager. In Tirol sind 4000 Bergretter in 93 Ortsstellen organisiert.
Bergrettung Tirol
Kronburgschlucht - Canyoning Schluchtenführer

Kronburgschlucht (c)ASI-Tirol
Abseilen in die Kronburgschlucht



 

Österreichische Alpingendarmerie feiert ihren 50er
Die Alpingendarmerie feiert ihr 50jähriges Bestehen auf der Latschenhütte

Zu rund 5000 Bergunfällen werden Österreichs Alpingendarmen jährlich gerufen. Die vielfältigen Aufgabenbereiche - von Ski- bis Canyoningunfällen - werden von knapp 500 Einsatzkräften bewältigt. Am Freitag, den 07. Juni, feierten die Alpingendarmen auf der Latschenhütte oberhalb von Imst ihr 50jähriges Bestehen.

Unter den Alpingendarmen verrichten 120 ausgebildete Flugretter und 48 staatlich geprüfte Schilehrer in 41 alpinen Einsatzgruppen ihren Dienst. Die Ausbildung der Gendarmerie-Alpinisten geht auch auf die Entwicklungen in den Trend- und Extremsportarten ein.

An den Feierlichkeiten nahmen zahlreiche Organisationen teil, Innenminister Dr. Strasser hielt die Festansprache und zeichnete verdiente Einsatzgruppenmitglieder aus.
Alpingendarmerie Tirol

AEG Landeck
AEG Landeck



 

Österreichischer Kongress für Krankenhausmanagement
5.-7.Juni 2002 in Hall

Nach einer Katastrophe richten sich alle Hoffnungen und Erwartungen an das Krankenhaus. Die Tragödien des Lawinenwinters 99 und die Ereignisse von Kaprun, sowie der Brand in einem Krankenhaus nahe Paris waren für die Arbeitsgemeinschaft der Verwaltungsleiter öffentlicher Krankenanstalten Tirols Anlass genug, sich der professionellen Bewältigung solcher Ereignisse selbst unter erschwerten Bedingungen zu widmen. Landesvorsitzender der ARGE ist Dipl.Kh.Bw. Reg.Rat Hans Georg Kreuzer, gleichzeitig auch Verwaltungsdirektor des Krankenhauses St. Vinzenz in Zams.

ASI-Tirol wird bei dieser Veranstaltung das Krisenkommuniaktionssystem "ESIS" vorstellen. Dieses Internetsystem ist va für die Informations-und Koordinationslogistik geeignet und läuft als Pilotprojekt in der Schweiz unter der Bezeichnung "IFKIS-MIS".
Kongressprogramm

Krankenhaus St. Vinzenz
Krankenhaus St. Vinzenz in Zams



 

Hochseilgarten - High Rope Course
Ein neuer Trend im Outdoorsport

Nach Pfunds hat jetzt auch Ischgl einen Hochseilgarten. Doch was kann man sich darunter vorstellen? Ein Seilgarten (Ropes Course) kann als eine Serie von künstlichen Hindernissen (aus Seil- und/oder Stahlkabeln) bezeichnet werden. Die Benutzung setzt keine besonderen Ansprüche an Fitness oder körperliche Verfassung - es gibt auch keine Regeln, wie die einzelnen Hindernisse bewältigt werden.
www.alpinesicherheit.com/outdoor

Hochseilgarten (c) Innovent
Hochseilgarten



 

"Interkantonales Frühwarn- und Kriseninformationssystem" - IFKIS-MIS
Das SLF beendet den Pilotversuch in Davos-Klosters mit einer Übung

Das Ziel der Übung am Freitag, den 17.05. war die Anwendung der Kommunikationsplattform IFKIS-MIS anhand einer fiktiven Lawinensituation in den Schweizer Gemeinden Davos und Klosters, die zahlreiche Sicherungsmaßnahmen erforderte.
An der Übung nahmen folgende Organisationen teil:
- Gemeindelawinendienste Davos und Klosters
- Rettungsdienst Parsenn/Jakobshorn
- Davos Tourismus
- Tiefbauamt Davos-Klosters
- Rhätische Bahn Davos-Platz
- Gemeinde- und Kantonspolizei
- SLF Eidg. Institut für Schnee- und Lawinenforschung

Für die Auswertung der Übung und die Evaluation der Testphase steht ein Bewertungbogen für die teilnehmenden Organisationen zur Verfügung.
IFKIS-MIS Intranet
Einsatzinformationssystem ESIS

Screenshot IFKIS-MIS (c) ASI-Tirol
Screenshot von IFKIS-MIS: Meldungsübersicht



 

Canyoning -
Eine populäre Trendsportart im Tiroler Oberland

Canyoning ist eine überaus populäre Trendsportart. Der Name leitet sich aus dem amerikanischen Wort "Canyon" (Schlucht) ab.
Man versteht dabei das Begehen der Schlucht von oben nach unten - in den unterschiedlichsten Varianten wie Abklettern, Abseilen, Rutschen, Schwimmen und manchmal sogar Tauchen gelangt man durch die einzelnen Schluchten. Das Unglück im Jahr 1999 im Saxetbach im Berner Oberland hat gezeigt, dass Sicherheit in dieser Sportart oberste Priorität genießen muss. Die Tiroler Landesregierung - Abteilung Sport und der Bergsportführerverband haben haben einen Gefahrenkatalog Tiroler Schluchten erstellt, der im heurigen Jahr weiter ausgebaut wird und bei ASI-Tirol auch online verfügbar ist.
[mehr zu Canyoning...]

Tschingelsbach (c) ASI-Tirol
Tschingelsbach bei Pfunds



 

Touren- und Frühjahrsskilauf / UV-Strahlung / Sonnenbrand
Im Frühjahr ist man besonders bei der Sportausübung im Freien einer relativ hohen UV-Strahlung ausgesetzt.

Im Frühjahr ist man besonders bei der Sportausübung im Freien einer relativ hohen UV-Strahlung ausgesetzt. Diese Strahlung wird durch die Reflexion des Schnees bis zu 80 % verstärkt. Die biologische Wirkungen dieser Strahlung sind bei niedriger Dosis in der Regel ohne nennenswerten Einfluss auf den menschlichen Körper, dies ist aber bei hoher UV-Strahlung nicht der Fall.

Schutz/Vorbeugung: Sonnenschutzcreme mit entsprechendem Lichtschutzfaktor, Kopfbedeckung um einen Hitzeschlag und einen Sonnenbrand zu vermeiden, ausreichende Kleidung.
UV-Licht schadet den Augen: Während sich die Haut bei regelmäßiger Bestrahlung durch Pigmentierung schützt, kann sich das Auge der UV-Strahlung nicht anpassen. Ohne entsprechenden Augenschutz kann das Augengewebe geschädigt werden. Besonders die Augenoberfläche (Schneeblindheit), die Linse und die Netzhaut sind gefährdet.
Empfehlung: Sonnenbrille mit 100% UV-A und UV-B-Schutz und Seitenschutz ist empfehlenswert (Quelle: Online Journal of Ophthalmology, Surfmed.at, ASI-Tirol )

Weiterführende Links:
Sonnenbrand - surfmed.at
Richtige Sonnenbrille- Online Journal of Ophthalmology

Frühjahrstourenskilauf
Foto Landeck-Film / Walterskirchen



 

Landecker Europatage zum Thema "Wasser"
Bei den Europatagen am Donnerstag 25. und Freitag 26. April wurden Projekte der Landecker Wasser-Plattform präsentiert. ASI-Tirol arbeitete dabei im Arbeitskreis "Wasser - Erlebnis - Sport" mit.

Im Rahmen der Europatage setzte ASI-Tirol drei Schwerpunkte:
Outdoor-Rahmenprogramm mit den lokalen Outdoor-Unternehmen:
   Rafting durch die Landecker Schlucht und Flying Fox über den Inn
   (vom Corda Geiger-Dach zur Galerie Elefant).
Ausstellung im Foyer der Wirtschaftskammer: Dort wurden Wildwassersportgeräte
   (Rafts, Kajaks, Ausrüstung, ...) gezeigt. An der Wand gab es zwei Info-Poster
   zum Outdoor-Sport im Tiroler Oberland und zum Projekt "Wasserwelten" in Zams.
Die Outdoor-Plattform im Internet unter www.alpinesicherheit.com/outdoor.

Landeck wird dabei als führende Wassersportregion positioniert und ins öffentliche Bewusstsein gebracht.

Rafting durch Landeck
Rafting durch Landeck



 

Besuch im Lantech
Klubobmann LA Willi Tilg, eine Delegation des FP-Landtagsklubs und die Landecker Bezirksparteileitung besuchten das Lantech Innovationszentrum und das ASI-Tirol.

Im Rahmen ihres Besuchsprogramms wurden die Ziele von ASI-Tirol und insbesonders das Einsatzinformationssystem ESIS von Obmann Dr. Maaß und Geschäftsführer Mag. Senn vorgestellt. LA Tilg versprach, den Standort Landeck beim Ziel Fachhochschulstudiengang und ASI-Tirol bei der Freigabe von Mitteln im Land Tirol zu unterstützen. Nach Vertretern der SP und VP waren die freiheitlichen Abgeordneten bereits die dritte Parteidelegation, die das Lantech und ASI-Tirol besuchten.

FP Landtagsklub



 

Gipfelbuch
Der Verband der österreichischen Berg- und Schiführer, der Tiroler Bergführerverband und ASI-Tirol starten gemeinsam die Plattform "Gipfelbuch".

Der Grundgedanke dieser Plattform basiert auf Austausch von Informationen über absolvierte Touren im ganzen Alpenraum im Winter und Sommer. Der Informationsaustausch unter den Bergführern soll auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

www.gipfelbuch.at
Toureninformationen der Österreichischen Bergführer

IVBV



 

AHORN 2002 Tagung bei der AVT in Imst
Am 7. und 8. März 2002 fand in Imst eine Dreiländertagung zwischen Österreich, Deutschland und der Schweiz statt

Hintergrund der Tagung waren die Technologien der Positionierung, Navigation und Kommunikation und die sich daraus ergebenden Anwendungsgebiete im alpinen Gelände. Die Zusammenführung von Know-how-Trägern, Entwicklern und Nutzern soll die Erfordernisse an die genannten Technologien sowie deren Einsatzmöglichkeiten aufzeigen, um spezifische Probleme im alpinen Bereich besser lösen zu können.
Gastgeber der Tagung war die Ingenieursgemeinschaft Vermessung AVT in Imst, die an unzähligen interessanten Projekten in den Bereichen Vermessung, Photogrammetrie, GIS und GPS arbeitet. Beiträge kamen u.a. von Dr. Jakob Rhyner vom SLF und vom ASI-Team.

Tagungsprogramm (.pdf)
AHORN 2002
Österr. Verein für Navigation
AVT Imst

Innovationsforum
Das Innovationsforum ist eine Veranstaltung der Innovation Centers Tirol. Edgar K. Geffroy - einer der bekanntesten Wirtschaftstrainer in Deutschland - wird im Rahmen des Innovationsforums über sein neues Buch Changement referieren. Regeln brechen um Erster zu sein - ist sein Motto. ASI-Tirol wird im Rahmen der Veranstaltung im Stadtsaal Landeck am Donnerstag ab 14 Uhr als "Best Practise - Erfolgsbeispiele aus Tirol" vorgestellt.
www.innovationsforum.at



Jakob Rhyner, Roman Markovski
Dr. Jakob Rhyner vom SLF (li),
DI Roman Markovski - AVT (re)



 
Die Produkte von ASI-Tirol
Die von ASI-Tirol entwickelten Produkte werden in einer neuen Übersichtsseite vorgestellt - zentrales Produkt ist dabei das Einsatzinformationssystem ESIS

Die in den Projekten von ASI-Tirol gewonnenen Erfahrungen bilden die Grundlage für die angebotenen Produkte. Zentrales Produkt von ASI-Tirol ist das Einsatzinformations-system ESIS, das unter anderem vom SLF in der Schweiz verwendet wird. Ideal ergänzt wird ein solches System mit einer Notfall-Hotline. ESIS baut auf dem Content Management System SixCMS auf.
Zwei Produkte existieren auch real, nicht nur virtuell: Das Skriptum zum österreichischen Skirecht und die Checklisten in verschiedenen Ausführungen (zB für Skischulen).
Das Know-How des ASI-Teams im Alpinen Sicherheitsmanagement wird in Form von verschiedenen Dienstleistungen angeboten.

ASI-Tirol Produkt- und Dienstleistungsübersicht



Checkliste Skischule
Beispiel für ein ASI-Tirol Produkt:
Checkliste für Skischulen



 

Erkenntnisse zu Werner Munter aus der Sicht der Alpingendarmerie
von Norbert Zobl und Erich Ladstätter, Alpingendarmerie Tirol
Aktualisierte Daten für 2000/2001

Zitat: "Es geht auch nicht darum, über die Alpingendarmerie des Landesgendarmeriekommandos für Tirol den Versuch zu unternehmen, den Stellenwert der Reduktionsmethode von MUNTER festzulegen oder zu definieren, sondern schlicht und einfach aufzuzeigen, welche Ergebnisse diese parallel zu den offiziellen Erhebungen laufende Bewertung erbrachte und diese Ergebnisse den interessierten Organisationen, Verbänden, Bergführern und privaten Tourengehern zugänglich zu machen."
[mehr...]

Norbert Zobl Norbert Zobl, Erich Ladstätter


 

LVS-Geräte - Lawinenverschüttetensuchgeräte

Das Abenteuer abseits gesicherten Pisten lockt immer mehr Wintersportler. Aber gerade dort schlägt oft der Weiße Tod zu. Etwa 90 Prozent aller Ganzverschütteten überleben, wenn Sie in den ersten 15 Minuten nach dem Unfall gefunden werden. Nach einer halben Stunde können nur noch die Hälfte lebend geborgen werden. Das LVS ist deswegen ein zentrales Hilfsmittel für die schnelle Kameradenrettung!

Voraussetzung: Alle Mitglieder der Gruppe müssen mit der Funktionsweise der Geräte vertraut sein und für den Ernstfall üben. Keinesfalls sind LVS-Geräte eine Lebensversicherung für Leichtsinnige.

Funktionsprinzip: Jedes LVS-Gerät hat einen Sende- und einen Empfangsteil. Jedes Mal, wenn die Geräte benutzt werden, sollte als erstes ein Funktionstest innerhalb der Gruppe durchgeführt werden, ob Senden und Empfangen einwandfrei möglich sind.

Testergebnisse: Vergleichstest im KONSUMENT Feber 2002

(c) Barryvox
LVS können Leben retten



 

SLF nutzt Technologie von ASI-Tirol
Das von ASI-Tirol eintwickelte Einsatzinformationssystem ESIS wird vom renommierten SLF (Eidgenössisches Institut für Schnee- und Lawinenforschung Davos) in einem Pilotversuch eingesetzt.

Das Eidgenössische Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos (SLF) sieht neben dem forschungstechnischen Schwerpunkt die wesentlichste Aufgabe für die Zukunft in Maßnahmen für Krisenbewältigung und Risikomanagement.

ASI-Tirol hat beim Einsatz dieses Systems für die Krisenkommunikation bei der Ski-WM 2001 in St. Anton am Arlberg in Zusammenarbeit mit der Bezirkshauptmannschaft Landeck beste Erfahrungen gemacht.
Das im Bezirk Landeck verwendete System zum Informationsaustausch für Lawinenkommissionsmitglieder hat bei einem Besuch den Direktor des SLF Dr. Ammann und Risikomanager Dr. Bründl überzeugt. ASI-Tirol vereinigt Know-How im Krisenmanagement (Mag. Werner Senn) mit Wissen über moderne Kommunikationstechnologien (Christian Klingler). Das SLF startet mit IFKIS ("Interkantonales Frühwarn- und Kriseninformationssystem") einen Pilotversuch in der Region Davos-Klosters und vertraut dabei auf die ESIS-Technologie von ASI-Tirol. Für die Umsetzung im CMS und für das Hosting der Applikationen arbeitet ASI-Tirol dabei eng mit dem bewährten Partner TIScover zusammen.

Für ASI-Tirol bedeutet die enge Zusammenarbeit mit dem SLF internationale Anerkennung des entwickelten Produkts "ESIS" zur Krisenkommunikation.

SLF Medieninformation: Informationsplattform für Sicherungsdienste (pdf 61 kB)
ASI-Tirol Pressetext: SLF nutzt Technologie von ASI-Tirol (rtf 122 kB)
Screenshot IFKIS-MIS.gif
(64 kB)

Link zu IFKIS-MIS: www.ifkis.ch/mis

Kooperation ASI-Tirol und SLF

IFKIS-MIS
IFKIS-MIS


outdoor | projekte | über asi-tirol | presse | archiv | info@alpinesicherheit.com
© 2002 by asi-tirol. all rights reserved