ÖAMTC Christophorus-Notarzthubschrauber C5

Christophorus 5 wurde im Winter 1987 zur rascheren Erreichbarkeit der großen Schigebiete im Westen Tirols in Dienst gestellt. Der damals noch Christophorus 1a gennannte Notarzthubschrauber war in einem provisorischen Zelt in der Landecker Pontlatzkaserne stationiert. Nach dem ersten Winter war klar, dass im Tiroler Oberland nicht auf einen eigenen Notarzthubschrauber verzichtet werden kann, und so wurde der Hubschrauber unter dem Namen Christophorus 5 ab 1988 - zunächst nur in den Wintermonaten - fix in Landeck stationiert. Um dem Bedarf des Sommertourismus gerecht zu werden, stand Christophorus 5 ab 1991 auch in den Sommermonaten einsatzbereit in Landeck. Schlußendlich konnten ab 1.1.1993 auch die Lücken im Frühjahr und im Herbst geschlossen werden - seither ist Christophorus 5 ganzjährig im Tiroler Oberland stationiert und hat sich als der Stützpunkt mit der höchsten Einsatzfrequenz und mit einem der breitesten Einsatzspektren etabliert. 1997 verließ die Christophorus 5-Mannschaft ihr "Notquartier" in der Pontlatzkaserne und übersiedelte in ihren neu erbauten Heliport in Zams.

Stützpunktleiter: Cpt. Hubert Becksteiner
Leitender Flugrettungsarzt: Dr. Gilbert Posch
Leitender Flugrettungssanitäter: Norbert Grüner (Österr. Bergrettungsdienst)
Email: christophorus5@oeamtc.at

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Bild 1: Der Landeplatz des Heliport Zams
Bild 2: ÖAMTC Stützpunkt in Zams

Die gesamte Christophorusflotte ist mit hochmodernen Hubschraubern der Firma Eurocopter, die den europäischen Richtlinien für die Luftrettung (JAR-OPS) entsprechen, ausgerüstet. Der je nach Ausstattung rund 40 bis 45 Millionen Schilling teure Eurocopter EC 135 ist ein zweimotoriger Leichthubschrauber modernster Bauart und Konzeption. Er ist besonders leistungsstark und leise, vibrationsarm und umweltfreundlich. 1.400 PS Spitzenleistung garantieren nicht nur eine hohe Reisegeschwindigkeit sondern auch perfekte Hochgebirgstauglichkeit. Die Maschine bietet Platz für vier Besatzungsmitglieder sowie einen Patienten. Mit nur wenigen Handgriffen kann aber auch ein zweiter Liegeplatz eingebaut werden. Die medizinische Ausstattung, vom österreichischen Spezialunternehmen Air Ambulance Technology (AAT) gemeinsam mit den ÖAMTC-Ärzten entwickelt, kostet pro Hubschrauber rund 150.000 Euro und macht die Christophorus-Notarzthubschrauber zu "Fliegenden Intensivstationen" auf höchstem internationalen Niveau.

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