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Lawinenlagebericht - GefahrenstufenentwicklungJuni - September 2007: Keine Lawinenlageberichte, Naturgefahrenwarnungen Im Sommer werden natürlich keine Lawinenlageberichte veröffentlicht. Anfang September führte der Wintereinbruch im Gebirge dazu, dass der Lawinenwarndienst Tirol einen Lawinenlagebericht ausgab. Information des Lawinenwarndienstes Tirol zur Lawinensituation vom Freitag, den 07.09.2007 um 09:00 UhrIm Gebirge kurzfristig winterliche Verhältnisse - bei Wanderungen auf mögliche Schneerutsche aus steilen Wiesenhängen achten!
Allgemeines Seit Montag, den 03.09. schneite es entlang des Alpenhauptkammes sowie in den östlichen Regionen Nordtirols mitunter ergiebig. Die Schneefallgrenze sank dabei teilweise bis unter 1000m. Am meisten Schnee fiel entlang des Alpenhauptkammes von den südlichen Ötztaler und Stubaier Alpen ostwärts sowie in den Regionen östlich des Wipptals mit Ausnahme der südlichen Regionen Osttirols. Neuschneesummen von 50cm-70cm auf 2000m und bis zu 100cm auf 3000m waren dort die Regel. Kräftiger Windeinfluss aus nordwestlichen Richtungen führte in hochalpinen Lagen zu Schneeverfrachtungen. Beurteilung der Lawinengefahr: Die für diese Jahreszeit doch beachtlichen Neuschneesummen gepaart mit dem derzeit stattfindenden Temperaturanstieg und Strahlungseinfluss wirken sich nun auch auf die Lawinengefahr aus. Speziell auf sehr steilen, glatten Wiesenhängen werden nun vermehrt Schneerutsche zu beobachten sein, die mitunter exponierte Wanderwege bzw. Forststraßen gefährden können. In hochalpinen, vergletscherten Gebieten haben sich durch die Kombination aus ergiebigen Neuschneefällen und dem meist kräftigen Windeinfluss aus nordwestlichen Richtungen in kammnahen, vom Wind abgewandten Steilhängen vereinzelt bereits Schneebretter gebildet. Diese können zumindest noch bis Ende dieses Wochenendes von einzelnen Alpinisten ausgelöst werden. Ebenso ist auf kleinere Lockerschneelawinen aus extrem steilem Gelände und einer dadurch bedingten möglichen Absturzgefahr zu achten. Ein weiteres Gefährdungspotential stellen durch den Neuschnee frisch gebildete Spaltenbrücken auf Gletschern dar, die um diese Jahreszeit noch keinerlei Tragfähigkeit besitzen. Entwicklung: Der Jahreszeit entsprechend wird sich die Lawinensituation in wenigen Tagen wieder völlig entspannt haben. Die nächste Information zur Lawinensituation erfolgt bei neuerlicher Anspannung der Lawinensituation im Gebirge. Naturgefahrenwarnungen "Meteoalarm"Die ZAMG gibt Warnmeldungen über ein im Rahmen eines EU-Projekts entwickeltes
Vorwarnsystem für Naturgefahren aus:
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