Alpines Sicherheits- und Informationszentrum ASI Tirol WinterArchiv 2007/2008 ASI Tirol
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WinterArchiv - Tiroler Oberland
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Oktober 2007
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Unfallberichte

Oktober 2007: Zwei leichte Erdbeben

10.10.2007, Imst: Erdbeben der Stärke 2,6 nach Richter
(ZAMG Erdbebendienst) Am Mittwoch, den 10. Oktober 2007, ereignete sich um 00:50 Uhr MESZ wenige Kilometer östlich von Imst in Tirol ein Erdbeben, das eine Richter-Magnitude von 2,6 aufwies und in der näheren Umgebung leicht verspürt wurde. Mit Schäden an Gebäuden ist bei dieser Stärke nicht zu rechnen

16.10.2007, Landeck: Erdbeben der Stärke 3,4 nach Richter
(ZAMG Erdbebendienst) Am Montag, den 15.Oktober 2007 ereignete sich um 18:25 Uhr im Inntal, nördlich von Landeck ein Erdbeben, das eine Magnitude nach Richter von 3.4 erreichte. Das Erdbeben wurde in mehreren umliegenden Ortschaften deutlich wahrgenommen, durch leichtes Rütteln oder Klirren von Gläsern oder Geschirr. Schäden an Gebäuden sind keine bekannt und der Magnitude nach auch nicht zu erwarten.

http://www.zamg.ac.at/erdbeben/beben_archiv/bebenmeldungen/


Weitere Ereignisse in den Nachbarregionen:

12.10.2007, Sexten, Südtirol (IT): 60.000 Kubikmeter Fels vom Einserkofel (2698 m) abgebrochen - keine Verletzten
(OÖN, ORF, stol.it) Der Abbruch eines Teiles eines Berggipfels in den Sextener Dolomiten in Südtirol hat zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Hilfskräften geführt. Bis Mittag konnten etwa 30 Personen das Gebiet unverletzt verlassen, Vermisstenmeldungen lagen bis zum Nachmittag nicht vor. Etwa 60.000 Kubikmeter Felsen und Geröll dürften abgegangen sein.
Das gesamte Fischleintal war Stunden von einer dichten Staubwolke bedeckt. Der Felsbrocken im Ausmaß von 100 mal 30 mal 20 Metern hatte sich knapp unterhalb des Gipfelkreuzes der 2698 m hohen Einserspitze gelöst.
Die Autos auf dem Parkplatz bei der Talschlusshütte waren mit einer zentimeterdicken Staubschicht bedeckt. Im Bereich des Fischleinbodens war die Staubschicht etwa zehn Zentimeter hoch. Vor Ort waren insgesamt 150 Einsatzkräfte des Zivilschutzes (Feuerwehr, Weißes Kreuz, Bergrettungsdienst, Carabinieri, Polizei, Finanz- und Forstwache, Wildbachverbauung), vier Notärzte und vier Hubschrauber im Einsatz. Obwohl die gewaltige Steinlawine mehrere Wanderwege verschüttet hat, wurde niemand verletzt.
Der Abbruch könnte auf extreme Temperaturschwankungen zurückzuführen sein. Der 2698 Meter hohe Einser liegt im Fischleintal in Südtirol und gehört zusammen mit Neuner, Zehner, Elferkofel und Zwölferkofel zur sogenannten Sextener Sonnenuhr.

Steinlawine (c)EPA/Orlandi Steinlawine (c)AP/Gasser Steinlawine (c)EPA/ANSA Steinlawine (c)Dr. Jürgen Leikert
Fotos (v.l.): EPA/Orlandi, AP/Gasser, Berufsfeuerwehr Bozen, Dr. Jürgen Leikert
Video (ORF Tirol) vom Bergsturz

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