![]() |
![]() Konzept © SLF |
![]() Über WinterArchiv |
|
|
Allgemeine SituationJänner 2008: Zumeist föhnig und mild, am Monatsende stürmisch Mehrfach die selbe Situation im Jänner: zuerst ein paar Tage Föhn, dann eine Kaltfront, die Niederschlag bringt. Am Monatsende (rund um den 27. Jänner) kam Sturmtief "Paula" über Mitteleuropa. Eine Nordströmung zwischen einem Tief im Westen und einem Hoch über dem Kontinent brachte orkanartike Böen. Das Tiroler Oberland blieb zum Großteil von Schäden verschont.
DerStandard schreibt am 15.01.2008: Die erhoffte Entspanning im "Gschliefgraben" tritt nicht ein
Vor rund eineinhalb Monaten hat der so genannte Gschliefgraben an der Nordseite des Traunsteins seine Talfahrt begonnen, 500.000 Kubikmeter Geröllmasse drängen seitdem nach unten und bedrohen 20 evakuierte Wohnhäuse am Ostufer. "Bisher sind sie 850 m ins Tal gerutscht. Pro Tag bewegt sich der Hang zwei Meter", schildert Bürgermeister Heinz Klöppl die Lage. Zugespitzt habe sich die Situation jetzt durch die wärmeren Temperaturen. [...] Über insgesamt 40 Brunnenbohrungen leite man derzeit täglich mehrere Kubikmeter Wasser aus dem Erdreich ab. Zusätzlich wurden am Montag weitere Entlastungsrinnen gegraben und mit grobem Kalkmaterial gefüllt, um das Wasser wegzubringen. [...] Insgesamt mussten am Ostufer mehr als 50 Gebäude vorübergehend evakuiert werden. 30 Objekte konnten aber Mitte Dezember wieder freigegeben werden. Die Bewohne von 20 Häusern müssen weiter um ihre Bleibe bangen. Wetterbeobachtung:01. bis 04.01.: Der Jahresbeginn 2008 brachte eine föhnige Südwestströmung. Training und Springen am Bergisel mussten abgesagt werden. Im Tal merkte man fast nichts (außer dass die Temperaturen nach oben gingen), aber in der Höhe blies ein strenger Wind.
05.-17.01.: Immer wieder Föhn! Im Jänner gab es mehrmals dieselbe Wettersituation: Zuerst ein paar Tage föhnig, dann ein schneller Durchzug einer Kaltfront (zB am 7. und am 12. Jänner), danach stellte sich wieder die Südwestströmung ein, und das Spiel ging wieder von neuem los. Der LWD schreibt am 14.01.: “In den Tiroler Tourengebieten herrschen überwiegend ungünstige Verhältnisse mit erheblicher Lawinengefahr. Gefahrenstellen liegen in steilen Hängen, Kammlagen und triebschneegefüllten Rinnen und Mulden aller Expositionen oberhalb von etwa 1800m. […] An allen Messstationen war eine deutliche Setzung des Neuschnees zu beobachten. Vor allem in Kammlagen und in typischen Föhnstrichen gab es neue Triebschneeumlagerungen.”
26./27./28.01.: Ein Sturm mit orkanartigen Böen zieht über Mitteleuropa. Das Tiroler Oberland bleibt von Schäden großteils verschont, am schlimmsten erwischt es die Steiermark. Windspitzen bis 130 km/h am Palinkopf in Ischgl
28. bis 31.01.: Milder und schöner Jännerausklang. Wetteraufzeichnungen Graf-Gurnau
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| << Dezember 2007 | Februar 2008 >> | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||