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Lawinenlagebericht - GefahrenstufenentwicklungMärz 2008: Zumeist Stufe 3 (erheblich) Die wiederholten Neuschneefälle hielten die vom LWD Tirol ausgegebene Lawinenwarnstufe immer wieder auf Stufe 3 (erheblich), einige Tage ging sie zurück auf Stufe 2 (mäßig). Hauptrisiko waren die schlechte Verbindung mit der oft verharschten Altschneedecke und die Triebschneeverwehungen. Zum Monatsende kamen tageszeitlich Feuchtschneerutscher und Nassschneelawinen dazu. Rudi Mair schreibt am 25.03.2008 im Lawinenlagebericht:Neuschnee und Wind sorgen für erhebliche Lawinengefahr
Beurteilung der Lawinengefahr: Neuschnee und starker Nordwestwind sorgen für tiefwinterliche Verhältnisse mit erheblicher Lawinengefahr. Gefahrenstellen liegen in Triebschneehängen und Kammlagen aller Expositionen oberhalb von etwa 2000m. Eine Lawinenauslösung ist schon bei geringer Zusatzbelastung, also schon durch einen einzelnen Wintersportler möglich. Achtung: in den besonders neuschneereichen Regionen Silvretta, Arlberg/Außerfern, Nordalpen und Kitzbüheler Alpen kann bei entsprechendem ergiebigem Neuschneezuwachs zum Abend hin auch die Gefahrenstufe 'groß' erreicht werden, es ist dann auch mit Selbstauslösungen größerer Lawinen zu rechnen! Schneedeckenaufbau: Gestern Abend hat es von Westen her wieder zu schneien begonnen. Bis heute morgen gab es im Westen und Norden Tirols 15 bis 20cm Neuschneezuzwachs, bis heute Abend können es hier auch bis zu einem halben Meter werden! Weiter in Richtung Alpenhauptkamm und in Osttirol gab es 5 bis 10cm Neuschneezuwachs, hier sollte auch nicht so viel dazukommen. Der Wind aus Nordwest wurde zunehmend stärker, der frische Neuschnee wird daher gleich wieder verfrachtet, es entstehen wieder große Triebschneeansammlungen. Auf Grund der tiefwinterlichen Temperaturen setzen und verfestigen sich diese Triebschneeschichten nur langsam, die Verbindung mit der Altschneedecke ist schlecht. Tendenz Nur langsamer Rückgang der Lawinengefahr.
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