Deutscher starb bei Canyoning-Unfall im Ötztal

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Canyoning-Unfall Auerklamm: Beim Sprung in eine Gumpe (Wasserloch, Anm.) kam am Samstag, den 14.06.2008 ein 46-jähriger deutscher Staatsbürger im Ötztal ums Leben. Der Urlauber war Mitglied einer geführten Canyoning-Tour, die in der Auerklamm unterwegs war.

Die Touristen waren in der unteren Auerklamm bei Sautens am sogenannten Reiter Sattele in eine Gumpe gesprungen. Beim Auftauchen zeigte der Deutsche keinerlei Reaktion und wurde von der Strömung bewegungslos gegen eine Felswand gespült. Canyoningführer und Gäste bargen den Mann sofort aus dem Wasser. Kameraden versuchten noch, den Deutschen zu reanimieren, auch der Notarzt versuchte den Deutschen zurück ins Leben zu bringen, jedoch vergeblich. Der Notarzthubschrauber barg den Toten schließlich mit dem Tau aus der Klamm oberhalb von Sautens. Die Ermittlungen zur Klärung der genauen Todesursache waren noch im Laufen.
(Quelle: TT, ORF, Polizei Ötz)

Taubergung Canyoning-Unfall Martin 2
Taubergung Canyoningunfall Martin 2

3 geprüfte Führer einer Canyoningfirma aus Sautens führten am Nachmittag des 14.06.2008 eine 12-köpfige deutsche Gruppe im Gemeindegebiet von Ötz durch die "Untere Auerklamm". Gegen 13:30 Uhr rutschte ein 47-jähriger Deutscher aus D-55583 Bad Münster als viert-vorletzter beim sogenannten "Reiter Sattele" über den ca. 6 m hohen Felsabsatz in das Wasserbecken.

Unmittelbar nachdem er aus dem Wasser auftauchte, wurde er ohne Schwimmbewegung und ohne eine Reaktion zu zeigen von der Wasserströmung gegen die Felswand gespült und gedrückt. Er wurde sofort von den Canyoningführern und Teilnehmern aus dem Wasserbecken geborgen und sofort mit der Reanimation begonnen. Kurze Zeit später wurde die Wiederbelebung vom Besatzungsteam des Notarzthubschraubers "Martin 2" fortgesetzt. Die Reanimation blieb ohne Erfolg, der Mann verstarb an der Unfallstelle. Er wurde vom NAH "Martin 2" mittels Tau geborgen.

(Quelle: Sicherheitsdirektion Tirol)

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